Versicherungsrecht

In Deutschland werden jährlich pro Kopf ca. 2400 Euro für Beiträge zu privaten Versicherungen ausgegeben. Jeder Einwohner besitzt durchschnittlich sechs Versicherungsverträge, zu denen bevorzugt die Kfz-Versicherung, die private Haftpflichtversicherung, die Hausratversicherung aber auch Personenversicherungen wie die Lebensversicherung, die Unfallversicherung und die Berufsunfähigkeitsversicherung zählen.

Wenn dann Leistungen aus einer solchen Versicherung beansprucht werden, etwa weil die versicherte Person nicht mehr in der Lage ist, ihre bisherige berufliche Tätigkeit auszuüben oder Invalidität nach einem Unfall eingetreten ist, wird nicht selten juristischer Sachverstand benötigt. Wenn etwa die Leistungsprüfung der Versicherer ergibt, dass bei Abschluss des Vertrages falsche oder unvollständige Angaben gemacht oder nach Eintritt des Versicherungsfalles Obliegenheiten vorsätzlich oder grob fahrlässig verletzt worden sind, sieht sich der Versicherungsnehmer regelmäßig mit einer Leistungsablehnung oder Leistungskürzung konfrontiert. Nicht selten entsteht zudem insbesondere in der Unfallversicherung oder der Berufsunfähigkeitsversicherung Streit um die Frage, ob überhaupt ein Versicherungsfall eingetreten ist oder wie stark die gesundheitliche Beeinträchtigung ausfällt.

Das Versicherungsrecht ist eine äußerst komplexe und umfangreiche Materie, deren Bearbeitung eine hohe Spezialisierung und langjährige Erfahrungen erfordert. Wir beraten und vertreten seit vielen Jahren bundesweit Versicherungsunternehmen, aber auch Versicherungsnehmer außergerichtlich und in gerichtlichen Verfahren im Zusammenhang mit Ansprüchen aus Versicherungsverträgen und bei der individuellen Überprüfung und Bewertung des bestehenden Versicherungsbedarfs.

Ihr Ansprechpartner

Rechtsanwalt Matthias Endler

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